Sozialarbeiter gehen in die Schule

Innsbruck – Ab dem Schuljahr 2012/13 wird an den Innsbrucker Pflichtschulen das Pilotprojekt „Schulsozialarbeit“ gestartet. Das erklärte ges...

Innsbruck –Ab dem Schuljahr 2012/13 wird an den Innsbrucker Pflichtschulen das Pilotprojekt „Schulsozialarbeit“ gestartet. Das erklärte gestern der für den Bildungsbereich zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann im Rahmen einer Pressekonferenz. Sinn und Zweck dieses Projektes ist es, Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten oder in schwierigen personellen Situationen durch die Schulsozialarbeiter Vertrauenspersonen zur Seite zu stellen, sagte Bezirksschulinspektor Wolfgang Haslwanter. Aktuell besuchen in Innsbruck 6035 Schüler eine Pflichtschule. Die Stadt ist zuständig für 21 Volksschulen, zehn Neue Mittelschulen, zwei Sonderschulen und eine Polytechnische Schule.

Zum Start werden vier Sozialarbeiter zum Einsatz kommen. Jeder soll bis zu drei Schulen betreuen. Es sind dies das Schulzentrum Reichenau, Olympisches Dorf sowie Hötting. Im Bedarfsfall sollen auch andere Schulen auf die Sozialarbeiter zugreifen können. (TT)