Weichen für Gipfelhaus am Venet gestellt
Zams – Es geht um das wirtschaftliche Überleben und damit um Zukunftsperspektiven für die größte Freizeitanlage der Region Landeck-Zams-Flie...
Zams –Es geht um das wirtschaftliche Überleben und damit um Zukunftsperspektiven für die größte Freizeitanlage der Region Landeck-Zams-Fließ. Der Knackpunkt ist rasch erklärt: Die Venet-Bergbahnen brauchen deutlich mehr Gästefrequenz.
Um das nötige Umsatzplus für das in öffentlichem Eigentum befindliche Seilbahnunternehmen zu realisieren, soll nachhaltig investiert werden. Unweit der Bergstation soll noch heuer ein 100-Betten-Gipfelhaus gebaut werden.
Die Initiatoren – eine ehrenamtlich engagierte Unternehmergruppe aus der Region – tüftelten zunächst die Idee von einem „Low- Budget-Hotel“ aus. Inzwischen liegen erste Pläne für eine Schutzhütte mit einem Investitionsvolumen von einer Million Euro vor.
Am Montagabend hat der Zammer Gemeinderat einstimmig die nötige Umwidmung beschlossen. Womit das Areal, das der Venet AG gehört, als „Sonderfläche für Schutzhaus und Telekommunikationseinrichtung“ ausgewiesen werden soll.
Vor der Abstimmung kam es allerdings zu heftigen Debatten. Mehrere Mandatare kritisierten mangelnde Information über das Vorhaben. „Wir möchten das Projekt sicher nicht abwürgen, brauchen aber Details zu den geplanten Investitionen“, stellte GR Armin Rudig für die SPÖ-Fraktion fest. In dasselbe Horn stießen die Mandatare NR Mathias Venier (FPÖ) und Georg Steinwender (Allgemeine Zammer Liste): „Wer garantiert uns, dass das Haus einen Gewinn erwirtschaftet?“ Steinwender beantragte, dass die Betreibergesellschaft des Gipfelhauses vom Gemeinderat genehmigt werden müsse. Der Antrag wurde mit zwei Gegenstimmen angenommen. (hwe)
Kommentare