Mafia-Trickeinbrecherin kam über den Türspion

Innsbruck – Drei verschiedene Geburtsdaten und Namen zierten gestern am Landesgericht die Anklageschrift einer jungen Kroatin. Sie lebt in M...

Innsbruck –Drei verschiedene Geburtsdaten und Namen zierten gestern am Landesgericht die Anklageschrift einer jungen Kroatin. Sie lebt in Mailand in einem Camp, das laut Staatsanwältin Nina Härtin der organisierten Kriminalität zuzurechnen ist. Angeklagt war die (wohl noch) Jugendliche wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls, nachdem sie in Wien in flagranti dabei erwischt worden war, als sie mit einem Schraubenzieher den Schlosszylinder einer Wohnungstüre aufbrechen wollte.

Ihre DNA wies dann auf einen spektakulären Einbruch in Innsbruck am Christtag hin, wo die Angeklagte offenbar über den abgeschraubten Türspion in eine Wohnung gelangte. Schmuck und Bargeld in der Höhe von 8000 Euro betrug die Beute – sie ist verschwunden. Die Überführte räumte darauf sogar Einbrüche in Deutschland ein, wollte in Innsbruck aber nur einer Freundin zur Wohnung gefolgt sein. 15 Monate Haft, zehn davon bedingt, nahm die Berufseinbrecherin laut klagend an. (fell)