Tiroler Design auf der Reise ins Mekka der Möbelwelt
Zehn der 52 österreichischen Designer bei der Möbelmesse Mailand kommen aus Tirol. Acht davon sind Mitglieder von „Design in Tirol“.
Von Edith Schlocker
Innsbruck –Acht von Tiroler Designern kreierte Sitzmöbel, Öfen, Keramiken und Lampen wurden am Donnerstag von Innsbruck aus auf die Reise nach Mailand geschickt, wo sie vom 17. bis 22. April im Rahmen der weltgrößten Möbelmesse präsentiert werden. In einer bereits zum dritten Mal von der Außenwirtschaft Österreich veranstalteten repräsentativen Sonderausstellung, deren heuriges Motto „Raw and Delicate“ ist.
Kuratiert wird die Schau von der Innsbrucker Kreativwerkstätte Pudelskern als schräger Wald mit Lichtungen, wo die Designobjekte der Crème de la Crème der österreichischen Kreativlandschaft inszeniert werden. In der sich Tirol immer stärker etabliert. Nicht zuletzt durch die Mithilfe des unter Mitwirkung von proHolz Tirol/Holzcluster vor zwei Jahren gegründeten Vereins „Design in Tirol“.
Im Vorfeld der Schau wurde für die Vereinsmitglieder ein Wettbewerb ausgeschrieben und acht Projekte wurden ausgewählt. Der „zweischwinger“ von d7design, das „Model 6500“ von Georg Juen Design, die Stühle „ST6N“ von Arge2, „Level 2“ der Lifestyle Foundation, die von Marion Erhart entworfene „Mischwaldleuchte“ und der „Hot Milky Star“-Kachelofen von Pudelskern, die auch das Sitzmöbel namens „H“ und das Projekt „auí“ erfunden haben. Um sich nun der internationalen Konkurrenz zu stellen.
Für Horst Philipp, Vorstandsmitglied von „Design in Tirol“, ist gutes Design das Ergebnis eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses, was nur in Zusammenarbeit mit den ausführenden Handwerkern möglich ist. Die in Tirol auf sehr hohem Niveau werken, wie der Innungsmeister der Tischler, Georg Steixner, von seiner Zunft glaubt sagen zu können. Der hofft, dass der Mailänder Auftritt auch ein wirtschaftlicher Erfolg wird. „Denn darum wirtschaftet die Wirtschaft letztlich.“
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