Südtiroler TechnoAlpin schneit Rekordjahr ins Haus

Innsbruck – Das Beschneiungsunternehmen TechnoAlpin mit Sitz in Bozen und Vertriebstochter in Innsbruck peilt im laufenden Geschäftsjahr (bi...

Innsbruck –Das Beschneiungsunternehmen TechnoAlpin mit Sitz in Bozen und Vertriebstochter in Innsbruck peilt im laufenden Geschäftsjahr (bis Sommer) einen Umsatzsprung an. „Es schaut nach einem Rekordjahr aus, insgesamt sollten wir 100 Mio. Euro umsetzen“, schildert Martin Eppacher, Geschäftsführer von TechnoAlpin Austria. Die Österreich-Tochter erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit je nach Saison 15 bis 36 Mitarbeitern einen Umsatz von 21 Mio. Euro. Weltweit sind 300 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Tendenz gehe zu fixen Beschneiungsanlagen, weil das Handling mobiler Anlagen in großen Skigebieten schwierig sei. Obwohl in Tirol die Abdeckung mit Schneekanonen hoch sei, ortet Eppacher dennoch eine hohe Investitionsbereitschaft. Vor allem in die Optimierung der Anlagen, etwa durch automatische Leitsysteme für das Wassermanagement. „Ziel ist es, in wenigen Beschneiungsstunden mehr Schnee zu produzieren“, erklärt Eppacher. Die Produktion von einem Kubikmeter Schnee kostet zwischen 1,5 und 4,5 Euro. „Die Automatisierung kann die Kosten senken“, glaubt Eppacher. Die größten Märkte seien Österreich, Schweiz, Frankreich und Deutschland, Ansonsten gebe es „punktuell Großprojekte“. Aktuell etwa ein Skigebiet in Aserbaidschan. „Der größte Auftrag in der Geschichte über etwa 15 Millionen Euro“, so Eppacher. Mit dem Kauf der Innovag AG streckt man nun die Fühler auf Skihallen-Beschneiung aus. Mit im Programm: Wellness-Schneekabinen. „Als Alternative zum kalten Bad“, klärt Eppacher auf. (mas)