Taxifahren in Österreich vergleichsweise günstig
In Wien ist man im Taxi so günstig unterwegs wie in keiner anderen deutschsprachigen Hauptstadt. Die Fahrpreise in der Schweiz toppen jedes andere deutschsprachige Land. Eine Studie des Internetportals „ab-in-den-urlaub“ verglich Kilometergebühren, Grundpreis und Wartezeit-Kosten in 128 Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.
Die Ergebnisse lassen Wien in verschiedensten Kategorien glänzen, selbst Graz und Linz sind teurer. Vergleicht man die Grundpreise, die für das Einsteigen erhoben werden, zahlt man in Österreich 3,70 Euro im Schnitt (Wien 2,55), in der Schweiz sind es 5,04, in Deutschland 2,65. Sobald das Taxi einmal losgefahren ist, können sich die Fahrgäste in Österreich entspannen. Für jeden Kilometer wollen die Taxler 1,26 Euro durchschnittlich, während in der Schweiz ein Standardtarif von umgerechnet 2,74 Euro üblich ist.
Anhand einer Beispielrechnung wurden auch die Kosten für eine Fünf-Kilometerfahrt mit einer fünfminütigen Stau-Unterbrechung erhoben. Diese belegt, dass Taxi fahren auch in Deutschland - nicht nur in der Schweiz - teuer sein kann. So sind Passagiere in Düsseldorf schnell durchschnittlich 17 Euro los. Basel (23,57) und Bern (23,28) fallen in dieser Kategorie als teuerste Städte auf. Auch unter den Top Ten: Innsbruck ist laut dem Test mit 15,65 Euro für den Kurztrip im Stau die mit Abstand teuerste Taxistadt Österreichs.
Gesamtsieger Wien lässt Salzburg (1,60) und Innsbruck (1,50), aber auch Linz (1,20) und Graz (1,05) weit zurück. Mit 96 Cent pro gefahrenem Kilometer reiht sich die Hauptstadt mit deutschen Städten wie Konstanz und Reutlingen in die „Spottpreis“-Tabelle ein. Basels und Zürichs Fahrgäste zahlen mit umgerechnet 3,15 Euro mehr als dreimal soviel.
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