Landespolitik

Obergrenzen für Managergehälter

Innsbruck – Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller- Frischauf (VP) und Hans-Peter Bock (SP) verhandeln ein heikles Thema: die Neuordnung bei...

Innsbruck –Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller- Frischauf (VP) und Hans-Peter Bock (SP) verhandeln ein heikles Thema: die Neuordnung bei den Managergehältern in den Landesunternehmen. „Bis auf zwei Details gibt es schon Übereinstimmung“, sagt Zoller-Frischauf. Es liege bereits ein achtseitiger Entwurf vor. Es werde keine versteckten Zulagen mehr geben, die Gehälter würden sich an der Größe und an der Bilanz der Unternehmen orientieren. Betroffen sind u. a. Tiwag, Hypo Tirol Bank, Tilak und die Wohnbaugesellschaften Neue Heimat und Tigewosi.

Die SPÖ will die Obergrenze beim doppelten Landeshauptmanngehalt (32.600 Euro brutto monatlich) einziehen. Das wollte Zoller-Frisch­auf nicht bestätigen, „aber wir sind uns so gut wie einig“. Prämien, Provisionen oder Boni sollen bereits in den Gehältern integriert sein. Die Pensionsregelung orientiert sich nach dem ASVG.

Bei der Förderdatenbank (Wirtschaftsförderungen, Bedarfszuweisungen, etc.) könnte das Südtiroler Modell ein Vorbild sein. Alle Förderungen des Landes mit Ausnahme geschützter Daten werden veröffentlicht. Die Grundvoraussetzung dafür: In den Förderverträgen ist künftig die Klausel enthalten, dass der Förderungsnehmer einer Veröffentlichung zustimmt. (pn)