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Toter lag vier Monate unbemerkt in Haus in Klosterneuburg

Der Mann war bereits teilweise mumifiziert. Laut Obduktion kein Fremdverschulden.

Klosterneuburg – Einen grausigen Fund haben Polizeibeamte am vergangenen Wochenende in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) gemacht. Nach dem Hilfeersuchen einer Verwandten entdeckten sie eine bereits zum Teil mumifizierte Leiche, bestätigte die Sicherheitsdirektion am Freitag Berichte der Tageszeitung „Österreich“ und der „NÖN“ (Niederösterreichische Nachrichten). Der Tote (68) dürfte bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres verstorben sein und somit vier Monate unbemerkt in dem Haus gelegen sein.

Da die Frau seit Monaten nichts von ihrem Cousin gehört hatte, wollte sie ihn besuchen - die Tür war jedoch versperrt, der Briefkasten quoll über. Daraufhin alarmierte sie die Polizei, so „Österreich“.

Obwohl in der Nähe des Toten eine Waffe gefunden wurde, dürfte er eines natürlichen Todes gestorben sein, hieß es. Die genaue Todesursache habe sich zwar aufgrund des Verwesungsgrades nicht mehr feststellen lassen, Fremdverschulden oder Selbstmord seien aber auszuschließen. (APA)