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Nowotny sieht in 800 Mrd. „erfolgreiche Sache“

Österreichs Notenbankgouverneur Ewald Nowotny sieht die von der Eurogruppe beschlossene Erhöhung des Rettungsschirms auf 800 Milliarden Euro als „erfolgreiche Sache“. Vor Beginn des EU-Finanzministerrats in Kopenhagen am Samstag sagte Nowotny, „die Größenordnung ist durchaus geeignet, auf Dauer Stabilisierung zu bringen“.

Angesprochen darauf, ob die Summe der „Feuermauer“ des Rettungsschirms nicht doch zu gering sei, wenn Länder wie Spanien künftig Probleme haben sollten, sagte Nowotny, „man soll die Probleme nicht allein auf den Rettungsschirm reduzieren“. Wesentlich sei, dass die Länder von sich aus durch entsprechende Strukturmaßnahmen ihre Situation verbessern. „Der Rettungsschirm ist Hilfe zur Selbsthilfe, primär ist die Selbsthilfe“.

Dass die dänische EU-Ratspräsidentschaft ein Handicap habe, weil das Land nicht in der Eurozone sei, beantwortete Nowotny damit, dass „das nicht für die Organisation des Ministerrats“ gelte. Die Dänen würden sehr effizient arbeiten.