BTV 2011 mit „bestem Ergebnis ihrer Geschichte“

Die BTV steigerte ihren Jahresüberschuss 2011 um 8,9 Prozent auf 53,5 Mio. Euro. Laut Bank das „beste Ergebnis ihrer 107-jährigen Geschichte“.

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Innsbruck - Die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 53,5 Mio. Euro (2010: 49,2 Mio., + 8,9 Prozent) beendet. Mit einer Bilanzsumme von 9,2 Mrd. Euro (2010: 8,9 Mrd.) wurde erstmals die 9-Mrd.-Euro-Marke geknackt, teilte das Unternehmen im Jahresfinanzbericht am Mittwoch mit. Wie schon 2011 soll die Dividende unverändert bei 0,30 Euro je Aktie liegen. Dies soll bei der Hauptversammlung im Mai beschlossen werden.

Der Gewinn je Aktie stieg von 1,98 Euro im Vorjahr auf 2,16 Euro. Dabei wirkte sich vor allem der deutlich gestiegene Konzernjahresüberschuss aus, erklärte die Bank.

Weitere Ergebniskomponenten für das Jahr 2011 sind der Zinsüberschuss, der sich auf 164,6 Mio. Euro (2010: 146,6 Mio.) erhöhte. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft sanken um 11,8 Prozent auf 37,1 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen auf 94,8 Mio. Euro (+4,3 Prozent). Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 45,6 (47,2) Prozent. Insgesamt nahm der Jahresüberschuss vor Steuern um 4,7 Prozent auf 64,7 (61,8) Mio. Euro zu. Die BTV blickt eigenen Angaben nach auf „das beste Ergebnis in ihrer 107-jährigen Geschichte“ zurück.

Kernkapitalquote bei 12,77 Prozent

Die Kernkapitalquote stieg um 2,37 Prozentpunkte auf 12,77 (10,40) Prozent, die Gesamtkapitalquote von 14,87 Prozent im vergangenen Jahr auf 15,38 Prozent (+0,51 Prozentpunkte). Die Eigenmittel wurden auf 935 Mio. Euro aufgestockt (2010: 853 Mio., +9,6 Prozent). Damit „bewährte sich einmal mehr die konservative, wertorientierte Geschäftspolitik, die die BTV zu einer der sichersten Banken Österreichs macht“, erklärte das Institut.

Das starke operative Kundengeschäft entwickelte sich laut BTV zum Wachstumstreiber, vor allem das mittelständische Firmenkundengeschäft mit innovativen Produkten in Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien sowie das erfolgreiche Vermögensmanagement waren der Motor des Erfolges. Die Kundenforderungen stiegen um 4,6 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro, die betreuten Kundengelder um 2,6 Prozent auf 11 Mrd. Euro. (APA)


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