Kindesentziehung: Vater will sich dänischen Behörden stellen

Zuvor hatte es geheißen, der Vater sei mit dem Kind „untergetaucht“. Dem Buben gehe es gut.

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Wien/Kopenhagen - Der dänische Vater, der seinen fünfjährigen Sohn am Dienstag aus Graz seiner Mutter entrissen und nach Dänemark gebracht hat, will sich dort den Behörden stellen. Dies berichtete der dänische TV-Sender TV2 unter Berufung auf eine entsprechende Aussage eines Sprechers des Dänen. Zuvor hatte es geheißen, er sei mit dem Kind „untergetaucht“. Nun verwies der Sprecher gegenüber dem TV-Sender auf eine „Vereinbarung“ mit der Polizei. Diese habe eine „Lösung“ angeboten, nannte aber keine weiteren Details.

Demnach werde sich der Vater stellen und zugleich Kinderpsychologen den Zugang zu seinem Kind ermöglichen. Der Sprecher, ein Mitarbeiter einer Rechtsberatungsorganisation, hielt laut TV2-Homepage indes fest, das es dem Kind gut gehe: „Ich habe ihn erst vor einer halben Stunde gesehen. Er ist einfach ein fröhlicher Bub, der mit seinem Vater zusammen ist. Tatsächlich wirkt er sehr unberührt von der Situation.“ (APA)

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