USA sieht Zeit für Diplomatie mit Iran „begrenzt“

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US-Außenministerin Hillary Clinton hat im Atomstreit mit dem Iran gewarnt, die Zeit für diplomatische Bemühungen sei nicht „unbegrenzt“. Washington werde seinen „starken Druck“ auf die Führung in Teheran aufrechterhalten, um zu verhindern, dass der „Iran in den Besitz von Atomwaffen kommt“, sagte Clinton am Mittwoch. „Je schneller wir Gespräche beginnen können, desto besser.“

Die US-Außenministerin hatte zuletzt angekündigt, am 13. April werde es in Istanbul Gespräche zwischen den fünf Veto-Mächten im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland (5+1) und dem Iran geben. Der Vorsitzende des Außenausschusses des iranischen Parlaments, Alaeddin Boroujerdi, erhob aber inzwischen Einwände gegen Istanbul als Verhandlungsort, weil die Türkei die syrische Opposition unterstütze. Das irakische Außenministerium teilte mit, dass eine iranische Delegation angefragt habe, ob Bagdad bereit sei, das Treffen am 13. und 14. April auszurichten.

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