Wirtschaftsoptimismus der Österreicher hat sich stabilisiert

49 Prozent setzten laut der jüngsten Spectra-Umfrage auf eine gleichbleibende Wirtschaftsentwicklung. Aber es ist auch eine Tendenz zur Konsumbremse erkennbar.

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Linz – Der Wirtschaftsoptimismus der Österreicher hat sich nach einer zu Beginn 2011 gestarteten deutlichen Talfahrt jetzt stabilisiert. Aber es ist eine Tendenz zur Konsumbremse erkennbar. Das ist das am Freitag veröffentlichte Ergebnis von monatlich durchgeführten Umfragen des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra mit jeweils 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung über 15 Jahre ausgewählten Testpersonen.

Der Anteil jener, die meinen, „mit der Wirtschaft wird es in der nächsten Zeit aufwärts gehen“, ist im ersten Quartal 2012 mit 9 Prozent fast gleich hoch wie im letzten des vergangenen Jahres. Auch der Wert von 33 Prozent Österreicher, die einen Abwärtstrend der Wirtschaft sehen, hat sich gegenüber dem davorliegenden Quartal nicht verändert. In den aktuell nicht wenigen 49 Prozent, die auf eine gleichbleibende Wirtschaftsentwicklung setzen, vermuten die Meinungsforscher ein Potenzial für eine positive Entwicklung in den kommenden Monaten.

Dennoch ist für sie „ein stärkerer Druck auf die Konsumbremse“ bemerkbar. Zwar sei die Neigung, mit dem Geld sparsamer als sonst umzugehen, mit 46 Prozent vergleichsweise gering. Der Anteil der Ausgabefreudigen sei aber seit dem 3. Quartal 2011 von 25 auf 21 Prozent zurückgegangen. „Wie weit sich dieser Trend im Laufe des Jahres fortsetzen wird, wird zu beobachten sein“, heißt es bei Spectra. (APA)


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