UN-Generalsekretär verurteilt andauernde Gewalt in Syrien

New York (APA/AFP) - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die andauernde Gewalt in Syrien als Verstoß gegen die Forderungen des Sicherheitsrat...

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New York (APA/AFP) - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die andauernde Gewalt in Syrien als Verstoß gegen die Forderungen des Sicherheitsrats bezeichnet. Die Zustimmung von Syriens Präsident Bashar al-Assad, bis zum 10. April den Einsatz schwerer Waffen in den Städten zu beenden, sei „keine Entschuldigung für anhaltende Tötungen“, sagte Bans Sprecher Martin Nesirky am Freitag. Ein solches Vorgehen verstoße „gegen die Konsens-Position des Sicherheitsrats“ zu einer friedlichen Lösung des Konflikts.

Ban äußerte demnach auch seine „ernste Sorge“ über die Verschlechterung der humanitären Lage in Syrien und zeigte sich „alarmiert“ über die steigenden Flüchtlingszahlen in den Nachbarländern. Wie Nesirky sagte, hatte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu den UN-Generalsekretär am Donnerstag in einem Telefongespräch über die Ankunft neuer Flüchtlinge informiert.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Freitag landesweit mindestens 35 Menschen getötet, darunter 22 Zivilisten, neun Soldaten und vier Rebellen. Der internationale Sondergesandte Kofi Annan hatte am vergangenen Sonntag bekanntgegeben, Assad habe einer Waffenruhe ab dem 10. April zugestimmt. In einer am Donnerstag in New York verabschiedeten Erklärung forderte der UN-Sicherheitsrat die syrische Führung „dringend“ auf, bis dahin die Truppen aus den aufständischen Städten abzuziehen.

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