Nach Lawine in Pakistan - Suche nach Verschütteten fortgesetzt

Islamabad (APA/sda) - Auch 24 Stunden, nachdem eine Lawine einen Militärstützpunkt im Norden Pakistans unter sich begraben hat, sind nach An...

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Islamabad (APA/sda) - Auch 24 Stunden, nachdem eine Lawine einen Militärstützpunkt im Norden Pakistans unter sich begraben hat, sind nach Angaben eines Militärsprechers noch keine Leichen entdeckt worden. Es werde mehr schweres Gerät in das Unglücksgebiet gebracht, hieß es am Sonntag.

Dieses soll bei der Suche nach den vermissten 124 Soldaten und elf zivilen Mitarbeitern helfen. Das in 4.570 Meter Höhe am Siachen-Gletscher gelegene Hauptquartier in Gayari wurde Samstag früh unter bis zu 20 Meter Schnee begraben.

Es liegt in einem Tal zwischen zwei hohen Bergen nahe einem Militärspital, wie ein einst dort stationierter Offizier erklärte. In dem Gebiet stehen sich tausende pakistanische und indische Soldaten gegenüber.

Sie sind in Höhen bis zu 6.700 Metern stationiert. Der Siachen-Gletscher gilt als das höchstgelegene Kampfgebiet der Erde. Das Gebiet ist Teil der sowohl von Pakistan als auch Indien beanspruchten Region Kaschmir.

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