Standort Tirol

Bis zu 2451 Osteuropäer fanden Jobs in Tirol

Innsbruck – Heute vor einem Jahr wurde der österreichische Arbeitsmarkt vollständig für acht osteuropäische EU-Länder geöffnet. Der von manc...

Innsbruck –Heute vor einem Jahr wurde der österreichische Arbeitsmarkt vollständig für acht osteuropäische EU-Länder geöffnet. Der von manchen befürchtete Massenansturm blieb aber aus. Von Mai bis März (April-Zahlen fehlen) arbeiteten monatlich im Schnitt 1242 Osteuropäer in Tirol. In Winter-Spitzenmonaten waren laut Angaben des AMS Tirol bis zu 2451 Personen aus Osteuropa in Tirol beschäftigt. Mehr als zwei Drittel (bis zu 1700) fanden einen Job im Tourismus, viele kamen aber auch bei Zeitarbeitsfirmen unter oder waren am Bau beschäftigt. Der Rest verteilt sich auf Industrie, Handel, Gebäudebetreuung/Gartenbau sowie Landwirtschaft. Mit Abstand die meisten kamen aus Ungarn (bis zu 1460), der Slowakei (525), Polen (250) und Tschechien (152).

Österreichweit kamen nach der Arbeitsmarktöffnung 27.000 Arbeitnehmer aus den acht jüngsten Ost-EU-Ländern nach Österreich, teilte das Sozialministerium mit. Am Bau soll es laut Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu einem Verdrängungswettbewerb gekommen sein. „Es ist härter geworden am Bau, weil ganze Firmen versucht haben, nach Österreich zu kommen.“ (mas, APA)

Verwandte Themen