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Kampf gegen Waldbrände

Wien – Die Kombination aus Föhn, Hitze und Trockenheit führte bundesweit zu etlichen Bränden. Im obersteirischen Gschöder (Bez. Bruck) nahme...

Wien –Die Kombination aus Föhn, Hitze und Trockenheit führte bundesweit zu etlichen Bränden. Im obersteirischen Gschöder (Bez. Bruck) nahmen am Montag mehr als 150 Feuerwehrleute den Kampf gegen einen Waldbrand wieder auf: Ein Feuer hatte sich am Sonntag durch starken Föhn auf knapp 30 Hektar Fläche ausgebreitet. Drei Hubschrauber des Bundesheeres und des Innenministeriums flogen noch bis Mittag, um letzte Glutnester zu bekämpfen. Brandursache dürfte wahrscheinlich Selbstentzündung gewesen sein, so die Polizei.

Ein Flächenbrand beim Waldbad Anif südlich von Salzburg Stadt hielt am Sonntag 40 Feuerwehrleute auf Trab. Sie wurden direkt von der Florianifeier aus der Kirche geholt.

Ein vom Föhn gefällter Baum stürzte am Sonntag in Gaschurn-Partenen (Vbg.) auf eine Stromleitung, ein Flächenfeuer in einem abgelegenen Wald war die Folge. Laut Polizei mussten die Feuerwehrleute einen halbstündigen Fußmarsch durch Steilgelände bewältigen, ehe sie das Feuer löschen konnten. In Frastranz setzte eine noch glühende Zigarettenkippe eine Thujenhecke in Brand. Im Bezirk Braunau entzündete ein 14-Jähriger aus Jux einen benzingetränkten Putzlappen, ein Freund stieß ihn weg – und fackelte 20 Meter Fichtenhecke ab. 75 Feuerwehrleute standen im Einsatz. (APA)

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