Sanierung kostet halbe Million Euro

Der Transitverkehr hinterlässt Spuren im Straßenkörper. Tiefe Spurrillen auf der Fernpassstraße müssen entfernt werden.

Reutte –Die Fernpassroute ist nach der Inntalautobahn die meistbefahrene Transitstrecke in Tirol, die Spurrillen können Zeugnis davon ablegen. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Erhöhung des Fahrkomforts werden auf der B 179 Fernpassstraße und B 198 Lechtalstraße nun umfangreiche Belagssanierungen vorgenommen.

„Mit einem Investitionsvolumen von über einer halben Million Euro läuten wir jetzt die Straßensanierungs­offensive im Bezirk Reutte ein. Die Asphaltierungsarbeiten auf der Fernpass- und Lechtalstraße sind dringend notwendig. Wir sind sehr bemüht, die Dauer der Bauarbeiten auf die kürzestmögliche Zeit zu beschränken“, wirbt LHStv. Anton Steixner um Verständnis für die Sanierungsmaßnahmen.

Auf der B 179 Fernpassstraße werden im Bereich zwischen Reutte Nord und Anschlussstelle Vils auf zwei Kilometern Länge Spurrillen beseitigt. Die Arbeiten haben bereits begonnen, die oberste Decke ist schon abgefräst. Die zweitägigen Asphaltierungsarbeiten machen dann eine Totalsperre des Straßenabschnitts erforderlich. Dabei wird der Verkehr zwischen der Anschlussstelle Reutte Nord und Anschlussstelle Vils über die L 69 Reuttener Straße umgeleitet. Die Bauarbeiten finden in Pflach und Musau statt und dauern je nach Witterung bis spätestens 25. Mai.

Auf zwei Kilometern Länge werden auch auf der B 198 Lechtalstraße im Bereich der Gemeinde Steeg Belagsschäden beseitigt. Sanierungsbeginn ist am 7. Mai, der späteste Fertigstellungstermin mit 25. Mai vorgesehen. Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr einspurig geführt und durch Verkehrsposten geregelt. (hm)