Verfahren gegen Agraranwalt eingestellt

(Symbolbild)
© Julia Hammerle

Innsbruck – Das Ermittlungsverfahren gegen Agraranwalt Bernd Oberhofer wegen des Verdachts des versuchten Betruges durch Übermittlung einer ...

Innsbruck –Das Ermittlungsverfahren gegen Agraranwalt Bernd Oberhofer wegen des Verdachts des versuchten Betruges durch Übermittlung einer Honorarnote, der kein entsprechendes Auftragsverhältnis zu Grunde liege, unter anderem an die Agrargemeinschaft „Kemater Alpe“ wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Erhebungen haben laut dem Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hansjörg Mayr ergeben, dass es sich bei dieser Honorarnote um eine von mehreren Beilagen eines Briefes handelte, in dem der Verfasser zur Präsentation seines zweiten Forschungsbandes einlud und die Arbeiten zu seinem dritten Forschungsband vorstellte.

Bezug nehmend auf das Schreiben Oberhofers an die Agrar Kemater Alpe wurde laut Staatsanwaltschaft darauf verwiesen, dass zu diesem Zweck eine entsprechende Honorarnote beiliege. Damit aber sei der Verdacht, Bernd Oberhofer hätte durch die Übermittlung der Honorarnote ein bestehendes Auftragsverhältnis und damit eine Zahlungsverpflichtung der Adressaten vorgetäuscht, nicht begründet. Der Obmann der Agrargemeinschaft, Martin Schaffenrath, war empört über die Honorarnote und hatte wegen der Vorgangsweise die Agrarbehörde informiert. (TT)