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Mehrere Kinder bei Unfällen zum Teil schwer verletzt

(Symbolfoto)
© Thomas Böhm

Am verlängerten Wochenende wurden in mehreren Bundesländern Kinder bei Unfällen verletzt.

Salzburg/Graz/Linz/Klagenfurt - Bei Unfällen am Dienstag und Mittwoch sind in Österreich mehrere Kinder zum Teil schwer verletzt worden.

Gleich drei Verletzte forderte der Unfall eines Kinderzugs am Dienstag in Hollersbach im Salzburger Pinzgau. Der Traktor, der drei Anhänger zog, war nach einer Schleife von der Straße abgekommen und in eine Wiese geraten. Dadurch kippte der Anhänger um und riss die beiden anderen mit. Drei der rund zehn Kinder, die mit dem Zug mitgefahren waren, wurden dabei verletzt.

Ein 14-jähriger einheimischer Bub wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zell am See geflogen, zwei Mädchen im Alter von elf und 13 Jahren - beiden ebenfalls aus Hollersbach - wurden ins Krankenhaus Mittersill eingeliefert. Der Lenker des Traktors war nicht alkoholisiert.

Kleinkinder von Autos angefahren

In Helfpau-Uttendorf ist ein vierjähriger Bub, der sich abschnallte und aus einem Auto stieg, von einem Pkw erfasst worden. Seine Mutter hatte ihn kurz alleine gelassen, um etwas in einer Bäckerei zu kaufen. Kurz nach 5 Uhr parkte die 36-jährige Frau ihren Pkw an der Braunauer Straße (B147), stieg aus und ließ ihren Sohn im Kindersitz.

Als sie weg war, entfernte er den Gurt und verließ ebenfalls das Fahrzeug. Das Kind lief in Richtung der Bäckerei. Ein 42-jähriger Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, der Vierjährige wurde vom Wagen erfasst und gegen die Motorhaube geschleudert. Nach der Erstversorgung brachte ihn die Rettung ins Krankenhaus Braunau.

Auch in Kärnten wurde ein Kleinkind von einem Auto angefahren. Der Unfall mit dem vierjährigen Mädchen ereignete sich in Wolfsberg. Laut Polizei übersah der 31 Jahre alte Lenker beim rückwärts Ausparken das Kind und fuhr ihm über den Fuß. Die Vierjährige erlitt einen Knöchelbruch und wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht.

Unfall mit Fritteuse

Bereits am Sonntag wurde ein neun Monate alter Bub bei einem Haushaltsunfall schwer verletzt. Der Kleine war zum Herd gekrabbelt und hatte am Elektrokabel einer Fritteuse gezogen, worauf das Gerät herunterfiel und sich das heiße Öl auf den Buben ergoss. Er wurde laut Polizei mit schweren Verbrühungen ins LKH Klagenfurt geflogen.

Die Mutter des Buben war nach dem Essen gerade mit dem Wegräumen von Geschirr beschäftigt, als der Kleine zum Herd krabbelte und am Kabel zog. Das Kleinkind erlitt am linken Oberarm und an beiden Beinen zum Teil starke Verbrühungen, wie die Polizeiinspektion Stadl an der Mur mitteilte. (TT.com, APA)

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