Ullrich und Eberharter diskutieren im Eichenheim

Sport ist das erste Thema bei einer Gesprächsreihe auf höchstem Niveau in Kitzbühel. Das Grand Tirolia will sich so mehr öffnen.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Zugeknöpft und hinter Mauern und hohen Golfzäunen versteckt gab sich bisher das Luxushotel Grand Tirolia in Kitzbühel. Das soll sich nun ändern. Viermal im Jahr wird im dazugehörigen Clubhaus Eichenheim eine Gesprächsrunde stattfinden, und das auf höchstem Niveau. „Wir haben uns überlegt, wie wir uns mehr öffnen können und vor allem das Golfbistro für Einheimische und Zweitwohnsitzbesitzer attraktiver machen können“, schildert Hoteldirektor Matthias Engel bei der Präsentation des „Talk@eichenheim“ gestern Vormittag.

Die Idee kam von Winfried Schwatlo und er traf damit bei Engel auf fruchtbaren Boden. „Die Idee für diese Gesprächsreihe ist mir bei einem Spaziergang um den Schwarzsee gekommen“, schildert Schwatlo. Er wird auch immer mit einem wechselnden Co-Moderator die Gespräche leiten. Der erste Talk wird am Samstag, den 19. Mai, stattfinden und sich ganz um den Sport drehen. Unter dem Titel „Die Grenzen von Sport und Leistung“ diskutieren unter anderem Stephan Eberharter, Jan Ullrich, Stefan Blöcher und der Behindertensportler Andi Kapfinger. Die nächsten Gesprächsrunden werden dann Themen wie Mode und Musik aufgreifen.

Der Talk teilt sich in zwei Hälften, in den ersten 45 Minuten wird das Gespräch nur unter den Podiumsgästen geführt, im zweiten Teil können dann die Zuhörer Fragen stellen. Der Eintritt ist kostenlos, aber es heißt schnell sein. Nur 120 Plätze sind für das exklusive Gespräch frei und wer als Erstes reserviert, hat die Karten. Reservierungen unter: talk@eichenheim.com.

„Natürlich können auch unsere Hotelgäste zuhören, doch vor allem wollen wir die Menschen aus der Region damit ansprechen. Es war für uns auch wichtig, dass wir den Eintritt gratis machen“, erklärt Engel. An diesem Abend wird dann auch noch das Champions-League-Finale im Eichenheim übertragen, so kommen alle Sportfans auf ihre Kosten, ist sich Schwatlo sicher.

Für Engel ist die Einbeziehung der Menschen aus der Region wichtig. „Unser Geschäft basiert auf vier Säulen. Auf Unterkunft, Golf, Wellness und Gastronomie, wenn wir nur auf die Gäste von auswärts setzen, ist das zu wenig“, sagt Engel. Mit dem abgelaufenen Winter zeigt er sich zufrieden. Im Jänner und Februar verbuchte er eine Auslastung von 80 Prozent, im Dezember 68 Prozent und sogar im April waren es noch 53 Prozent.