Mexiko

Zwölf Tote bei Kämpfen zwischen Soldaten und Kriminellen

Mutmaßliche Drogenhändler greifen Armeepatrouille an.

Culiancan –Bei Kämpfen zwischen einer Armeepatrouille und einer Gruppe bewaffneter Angreifer sind am Mittwoch zwölf Menschen getötet worden, darunter zwei Soldaten. Die mit Granaten und Schnellfeuergewehren bewaffneten Angreifer hätten das Feuer auf mehrere Militärfahrzeuge auf einer Straße in der Gemeinde Guasave im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa eröffnet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Angreifer verschanzten sich demnach in einem Hotel, bevor es von den Soldaten eingenommen wurde. Nach dem Ende der Kämpfe wurden mehrere Fahrzeuge und Waffen sichergestellt. Bei den Angreifern handelte es sich mutmaßlich um Mitglieder einer Drogenbande. Der an der Pazifikküste gelegene Bundesstaat Sinaloa ist eine Hochburg der Drogenbanden. Seit Samstag wurden dort bei ähnlichen Gefechten 22 Menschen getötet.

Sinaloa ist Schauplatz einiger der blutigsten Auseinandersetzungen im mexikanischen Drogenkrieg, in dem in den vergangenen fünfeinhalb Jahren mehr als 50.000 Menschen getötet worden sind. Besonders im Norden Mexikos liefern sich rivalisierende Drogenbanden erbitterte Kämpfe um die Kontrolle der lukrativen Drogenrouten in die USA sowie mit den Sicherheitskräften, die 2006 von Präsident Felipe Calderón gegen sie entsandt worden sind. (APA/AFP)

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