Lehrerdienstrecht

Schmied, Fekter und Heinisch-Hosek verhandeln neues Lehrerdienstrecht

Junglehrer sollen höhere Anfangsgehälter bekommen, dafür aber länger in der Schule anwesend sein. Das Ministertrio Schmied, Fekter und Heinisch-Hosek ist nun am Zug.

Wien - Bei der seit Jahren angekündigten Reform des Lehrerdienstrechts wird es ernst: Nachdem schon im Mai vor einem Jahr die Gespräche mit der Lehrergewerkschaft auf Beamtenebene gestartet haben, steigt am Donnerstag das Trio Unterrichtsministerin Schmied, Finanzministerin Fekter und Beamtenministerin Heinisch-Hosek in die Verhandlungen ein. Geht es nach Schmied, sollen bis Sommer die Eckpunkte stehen.

Die Regierung hält sich vorerst noch bedeckt, was ihre konkreten Pläne für Junglehrer angeht. Schmied hat als Losung ausgegeben, dass diese höhere Anfangsgehälter bekommen, aber länger an der Schule sein sollen.

Verhandlungsbereit

Die Lehrervertreter geben sich verhandlungsbereit, haben aber angekündigt, dass sie Mehrarbeit ohne entsprechende Entlohnung nicht zustimmen werden.

Schmied hatte die Reform des Lehrerdienstrechts bereits im Frühjahr 2009 angekündigt, als sie mit ihrem Plan, die Unterrichtsverpflichtung um zwei Stunden zu erhöhen, am Widerstand der Lehrervertretung gescheitert war. Die Abstimmung der Regierungsposition dauerte allerdings bis zum heurigen Frühjahr.

Verwandte Themen