Verwirrte Mutter soll in Anstalt eingewiesen werden

Die Frau hat im Dezember ihr Kind ertränkt. Die Staatsanwaltschaft stellte jetzt einen Antrag auf Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Innsbruck – Im Dezember 2011 soll eine Frau ihre Tochter in der Badewanne einer Innsbrucker Wohnung ertränkt haben. Danach rief sie ihre Schwester an und beichtete den Angriff. Diese alarmierte die Rettungskräfte unverzüglich. Doch für die Siebenjährige kam jede Hilfe zu spät.

Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Mordes auf. Am Donnerstag wurde dann auch ein Antrag auf eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrechern gestellt. Noch ist abzuwarten, ob die Verteidigung gegen den Antrag Rechtsmittel ergreifen wird.

Ein psychiatrisches Gutachten liegt schon vor. Die Mutter soll demzufolge zum Tatzeitpunkt psychisch beeinträchtigt gewesen sein. Sollte der Antrag auf Einweisung abgewiesen werden, muss sich die Frau vor einem Geschworenengericht wegen Mordes verantworten. (TT)