1200 Sonnenscheine stehen noch zum Verkauf

Innsbruck – Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) schlugen gestern anlässlich des Tages der Sonne ihr Zelt in der Maria-Theresien-Straße au...

Innsbruck –Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) schlugen gestern anlässlich des Tages der Sonne ihr Zelt in der Maria-Theresien-Straße auf. Die Mission des Energieversorgers: Sonnenscheine unter die Menschen bringen.

Seit Mitte März bieten die IKB die Möglichkeit an, sich mittels so genannter Sonnenscheine am „Sonnenkraftwerkspark I“ der IKB zu beteiligen. Der Park setzt sich aus mehreren Photovoltaikanlagen zusammen, von denen jene bei der Kläranlage bereits realisiert worden sind. Weitere Anlagen werden beim Umspannwerk am Langen Weg und bei der IKB-Betriebsstätte Rossau errichtet. Weiters wird die Fläche des Trinkwasserspeichers Mühlau mit Photovoltaikanlagen versehen.

Ein Sonnenschein kostet 480 Euro und ist 20 Jahre lang gültig. Der Käufer – er muss IKB-Kunde in Innsbruck sein – erhält dafür jährlich eine Gutschrift aus dem Erlös des Sonnenstroms auf seine Stromrechnung. Diese Gutschrift setzt sich aus einem Fixum von 24 Euro und einem zusätzlichen variablen Bonus – abhängig von der Jahresenergieerzeugung im Sonnenkraftwerkspark – zusammen.

Das Angebot richtet sich vor allem an jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die nicht die Möglichkeit haben, privat ihr Zuhause mit Photovoltaikanlagen zu bestücken, und trotzdem in Sonnenenergie investieren wollen, erklärt IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller. Von den 2000 aufgelegten Sonnenscheinen sind bisher gut 40 Prozent – rund 800 Stück – verkauft worden.

Das Sonnenschein-Projekt ist Teil des Innsbrucker Energieentwicklungsplanes (IEP), mit dem die Stadt Innsbruck den Ausbau erneuerbarer Energie forcieren und Energie einsparen will. Nähere Informationen zu den Innsbrucker Sonnenscheinen gibt es im Internet unter www.ikb.at bzw. unter 0800/500 502. (np)