Oswalds Feier für seine Fans

Ein entschärfter Elfmeter und ein Geistesblitz reichten den Wattenern, um sich im Westliga-Titelrennen weiter auf einem bequemen Vorsprung ausruhen zu können.

Von Thomas Mair

Wattens –Die Volksfeststimmung im Wattener Alpenstadion hatte gestern einen Namen: Ferdinand Oswald. Für den WSG-Schlussmann reisten ca. 60 Fans aus seiner bayerischen Heimat Hohenpeißenberg an und feierten ihren Helden mit Trommeln und Schlachtrufen. Dass Oswald auch im Derby gegen den FC Kufstein zum Helden wurde, dafür sorgte sein selbst verursachter Elfmeter in der 23. Minute.

„Ich habe am Anlauf gesehen, wohin er schießt“, kommentierte Oswald trocken den parierten Strafstoß von Rene Prantl. Ein Knackpunkt im Spiel, denn die Hausherren waren nie in der Lage, das Spiel an sich zu reißen. Ein Geistesblitz sorgte für die Entscheidung, als Benjamin Pranter nach einem langen Pass Simon Zangerl bediente, der zum 1:0-Sieg einschob.

„Wir waren heute sehr nervös“, sprach Trainer Roland Kirchler von einem glücklichen Erfolg: „Es geht eben in die Endphase und ein gewisser Druck ist spürbar.“ Von solchen Sorgen hat sich Zaungast und Horn-Trainer Michael Streiter schon befreit, weil er seit Freitag den Titel in der Regionalliga Ost schon sicher in der Tasche hat. Bezüglich Relegation dürfte er aber aufgrund der mäßigen Vorstellung keine Aufschlüsse erhalten haben.