FIFA-Präsident Blatter kritisiert Boykottaufrufe der Politik

„Der Fußball soll die Leute zusammenbringen und nicht trennen“, sagte Blatter.

St. Gallen - FIFA-Präsident Joseph Blatter hat die Aufrufe von Politikern zum Boykott der Fußball-EM in der Ukraine scharf kritisiert. „Die Politiker sollten sich jetzt beziehen auf die Werte des Sports. Und bevor sie von Boykott sprechen, sollte man sich überlegen, was das nach sich zieht“, sagte der Chef des Fußball-Weltverbandes (FIFA) dem „Deutschen Anleger Fernsehen“ am Donnerstag bei einem Symposium in St. Gallen. Blatter lehnt eine Verlegung ab. „Die EM muss durchgeführt werden, wo sie ist. Der Fußball soll die Leute zusammenbringen und nicht trennen.“ (APA/dpa)