Kurzurlauber zum Bleiben animieren

Vier Schülerinnen der HAK Imst organisierten den dritten Vermieternachmittag des Imst Tourismus auf Schloss Starkenberg.

Von Thomas Ploder

Tarrenz –Carina Mair, Ricarda Scheiber, Katja Tschenett und Sandra Leitner stellten den Vermieternachmittag im Rahmen ihres Maturaprojektes auf die Beine. Wie ihr Betreuer Erwin Weißkopf betont, soll damit die Bereitschaft der Absolventen, im Tourismus zu arbeiten, gesteigert, andererseits den potenziellen Arbeitgebern die Qualifikation der Bewerber vor Augen geführt werden. „Tourismus bedeutet sehr viel mehr als Küche und Service“, so Weißkopf, „und die Ausbildung an der Schule der Wirtschaft vermittelt umfassende Kenntnisse in internationaler Wirtschaft, Fremdsprachen und Kultur.“

Mit Schloss Starkenberg wurde bewusst ein Veranstaltungsort gewählt, der dank des Biermythos als ganzjährige Attraktion im Erlebnis- und Schlechtwetterangebot der Region zählt. Wie Biologin Kerstin Blassnig an zahlreichen Beispielen erläuterte, blühen ebendort zahlreiche Raritäten im Verborgenen. Deshalb setzt Imst Tourismus auf eine verstärkte Bewerbung seiner naturkundlichen Führungen und Aktionstage.

Seit Jahrhunderten etablierte sich Imst als Etappenort, von der „Via Claudia Augusta“-Radtour bis zur Transalp-Challenge. Deshalb verzeichnet Imst Tourismus viele Gäste auf der Durchreise, die zum Verweilen animiert werden sollen. Ob mit E-Bike oder – dank Gästekarte – mit Gratisbus wird Mobilität gesichert, die Imst und das Umfeld erlebbar macht.

Um das Angebot entsprechend zu publizieren, setzt man bei Imst Tourismus auf elektronische Medien und richtet den dringenden Appell an die Quartiergeber, vor allem die im Internet bereitgestellten Informationen bestmöglich zu pflegen und die Möglichkeiten der modernen Medien zu nutzen. Seitens des Verbandes stehen Fachleute bereit, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.