Kurioses

„M14“ wird in Naturmuseum ausgestellt: Name gesucht

Der in Klausen totgefahrene Jungbär M14 soll ab Herbst im Naturmuseum Bozen ausgestellt werden. Doch vorher suchen die Verantwortlichen nach einem Namen.

Bozen – Vor rund zwei Wochen lief Jungbär „M14“ in der Nähe von Klausen vor ein Auto. Das Tier war auf der Stelle tot. Jetzt hat sich entschieden, dass der Bär ab Herbst im Naturmuseum in Bozen ausgestellt werden soll.

Dieses sucht jetzt nach einem Namen für den Bären. Die Bezeichnung „M14“ soll geändert werden. Der derzeitige Name wurde vom genetischen Labor des ISPRA (Höheres Institut für Umweltschutz und -forschung) ausgegeben. Der Großbuchstabe steht für die lateinische Bezeichnung des jeweiligen Geschlechts (M für Maskulinum, F für Femininum). Die neugeborenen Jungbären werden seit dem Jahr 2008 mit einer fortlaufenden Nummer durchgezählt. „M14“ war folglich der 14. männliche Bär, der in der Region Trentino-Südtirol identifiziert wurde.

Seine Brüder „M13“ und „M12“ streifen derzeit durch das Schweizer und Tiroler Gebiet. „M13“ laboriert an einer kleinen Verletzung, weil er Anfang der Woche mit einer Zuglok zusammengestoßen ist.

Vor 2008 erhielten Jungbären übrigens Vornamen wie Jurka oder José oder den Anfangsbuchstaben der Eltern. JJ1 war der erste Nachwuchs von Jurka und José.

Die Namensvorschläge für „M14“ können übrigens per E-Mail (info@naturmuseum.it) oder per Post (Bindergasse 1, 39100 Bozen) losgeschickt werden. (tt.com)

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