Innsbruck und Tirol lassen sich Tram-Ausbau 31 Millionen kosten

Die Linie 3 soll östliche und westliche Stadtteile verbinden. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 geplant.

Innsbruck - Die Landeshauptstadt und das Land Tirol wollen in den Ausbau der Straßenbahnlinie 3 insgesamt 31,2 Millionen Euro investieren. Durch die Verlängerung soll der im Osten gelegene Stadtteil Olympisches Dorf mit Kranebitten im Westen verbunden werden. Die Fertigstellung sei bis Ende 2013 geplant, teilte Michael Baltes, Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB), am Freitag bei einer Pressekonferenz mit.

Baltes kündigte wegen der Baumaßnahmen im Sommer Verkehrseinschränkungen an. „Bis November 2012 sollen die Bauabschnitte Kreuzung Rössl in der Au bis Höttinger Auffahrt und weiter bis zur ÖBB-Unterführung abgeschlossen sein“, schilderte er. Stadteinwärts soll der Verkehr großräumig über den Fischerhäuslweg und Fürstenweg umgeleitet werden, stadtauswärts solle eine Fahrspur in der Höttinger Au und der Kranebitter Allee befahrbar sein.

Parallel dazu wurde mit dem Ausbau der Linie 3 am Leipziger Platz/Amraser Straße und in der Philippine Welser Straße begonnen. Nach Leitungsumlegungsarbeiten im Bereich der südlichen Sillpark-Tiefgaragenausfahrt bis Herbst folgt die Sanierung der Friedensbrücke.

Nach Angaben des IVB-Geschäftsführers soll die Tram-Linie künftig die Bus-Linie O ersetzen. Dies sei nötig, da die Bus-Linie mit täglich rund 33.000 Fahrgästen ihre Kapazitätsgrenzen erreicht habe, erklärte Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) in einer Pressemitteilung. Die Tram verfüge über entschieden mehr Platz für die Fahrgäste.

„Zudem ist es uns ein großes Ziel, von den Dieselbussen zur umweltfreundlichen Tram umzusteigen. Daher besitzt der Ausbau des Innsbrucker Tramnetzes höchste Priorität.“ (tt.com, APA)