Tram rückt ein Stück weiter vor

Die Fortsetzung der Arbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 bringt Einschränkungen.

Innsbruck –An gleich drei Stellen im Stadtgebiet haben die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) bereits wieder die Arbeiten zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 in Angriff genommen. Die Linie soll die Stadt von Ost nach West durchqueren. IVB-Chef Martin Baltes informierte zum Baustart über die Auswirkungen auf den Verkehr in allen drei Bereichen:

1Die Bauabschnitte von der Kreuzung Rössl in der Au bis Höttinger Auffahrt und von dort bis zur ÖBB-Unterführung sollen bis heuer im November abgeschlossen sein. In der Bauzeit wird der Verkehr stadteinwärts über Fischerhäusl- und Fürstenweg umgeleitet, damit ändern sich auch Haltestellen. Stadtauswärts bleibt eine Fahrspur erhalten, auch die Kreuzungen und Zufahrten sollen befahrbar bleiben, betont Baltes.

2In beide Richtungen befahrbar bleiben soll auch die Amraser Straße beim Leipziger Platz, der zweite Hot-Spot der Bauarbeiten. Dort steht mit der Totalsanierung der Friedensbrücke ein größerer Brocken an. Inklusive aller Gleis- und Straßenbauarbeiten dürfte diese Baustelle die Innsbrucker bis Ende 2013 beschäftigen, blickte der IVB-Chef voraus.

3Rascher geht es da in der Philippine-Welser-Straße, wo die Leitungsumlegungsarbeiten schon im Gang sind und der Gleisbau am 6. August startet. Bis zum 25. Oktober soll die neue Endhaltestelle als Kopfbahnhof beim Haus Nr. 51 fertig gestellt und einsatzfähig sein.

Mit einiger Genugtuung berichtete Baltes, dass die bisher verbauten Kosten für die Verlängerung der Linie 3 mit 21,5 Mio. Euro um 2,7 Mio. unter der Kalkulation liegen würden. Heuer sollen 31,2 Millionen Euro in die drei Teilabschnitte investiert werden.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer betont die Bedeutung der neuen Linie, die ab heuer im November bis zum 5. Gym und Ende 2013 in Vollbetrieb gehen und die Buslinie O ersetzen soll, die mit 33.000 Passagieren täglich an ihre Kapazitätsgrenzen stoße. (cm)