Gesellschaft

Priestermorde in Mosambik und Kolumbien

Symbolfoto
© Robert Parigger

Ein Priester wurde in Mosambik von Banditen überfallen. In Kolumbien wurde ein anderer durch Schüsse getötet.

Wien - Im südostafrikanischen Mosambik ist bei einem Raubüberfall auf eine Missionsstation ein Priester getötet worden. Valentim Eduardo Camale (48) wurde am Donnerstagabend in Liqueleva von vier Banditen angegriffen, wie der vatikanische Pressedienst „Fides“ am Freitag unter Berufung auf örtliche Quellen berichtete.

Nachdem es dem Consolata-Missionar (IMC) laut Kathpress zunächst gelungen sei, einen der Angreifer abzuwehren, hätten ihn die übrigen drei zu Tode geprügelt. Ein Mitbruder habe den aus Mosambik stammenden Camale blutüberströmt gefunden und ihn in ein Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg dorthin sei der Überfallene seinen Verletzungen erlegen.

In Kolumbien wurde der 53-jährige Jesus Maria Parra in der Nacht zum vergangenen Mittwoch von Unbekannten mit fünf Schüssen in einem Hotel der Hauptstadt Bogota getötet. Der Priester war laut einem Bericht der Tageszeitung „El Tiempo“ Eigentümer des Hotels und stand selbst an der Rezeption. Nach Informationen von „El Tiempo“ hatte Parra zuletzt Morddrohungen von Unbekannten erhalten, da er sich geweigert habe, das Hotel im Stadtteil Santa Fe zu verkaufen. (APA)

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