Gesellschaft

UNO: USA müssen mehr für indigene Völker tun

Die Nachfahren der Ureinwohner seien weiterhin benachteiligt, stellte der UNO-Sonderberichterstatter für die Rechte von indigenen Völkern, James Anaya, nach einer mehrtägigen Reise durch die USA fest.

New York – Die Vereinten Nationen haben die USA dazu aufgefordert, mehr für die indigenen Völker zu tun. Die Nachfahren der Ureinwohner seien weiterhin benachteiligt, stellte der UNO-Sonderberichterstatter für die Rechte von indigenen Völkern, James Anaya, nach einer mehrtägigen Reise durch die USA fest.

Unter anderem müssten die Betroffenen die Kontrolle über Gebiete erhalten, die ihnen heilig seien. Dazu gehörten die San Francisco Peaks und die Black Hills in South Dakota. Die Rückgabe sei wichtig für die sozioökonomische Entwicklung, Selbstbestimmung und kulturelle Integrität. Zugleich wies Anaya auf die Probleme hin, die durch den Bergbau entstünden. Dadurch sei es beispielsweise zur Kontamination von Grundwasser gekommen.

Zusammenfassend sagte Anaya: „Es gibt weiterhin keine angemessenen Maßnahmen der Aussöhnung, um die Hinterlassenschaften durch die Geschichte der Unterdrückung zu bewältigen.“ (APA/Reuters)

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