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Acht Bergwanderer in Japan ums Leben gekommen

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Ein Bergsteiger stieß am Samstag in der Region um den 2932 Meter hohen Shiroumadake auf eine Gruppe von sechs kollabierten älteren Männern.

Tokio – In Japan sind mindestens acht Bergwanderer bei schlechtem Wetter in den nördlichen Alpen ums Leben gekommen. Ein Bergsteiger stieß am Samstag in der Region um den 2932 Meter hohen Shiroumadake auf eine Gruppe von sechs kollabierten älteren Männern, wie die Polizei in der zentraljapanischen Provinz Nagano bekanntgab.

Sie wurden mit einem Hubschrauber in ein nahe gelegenes Dorfkrankenhaus geflogen, wo jedoch nur noch ihr Tod festgestellt werden konnte. Die Männer in ihren 60ern und 70ern aus der Südprovinz Fukuoka seien für das schlechte Wetter unzureichend gekleidet gewesen und an Unterkühlung gestorben.

Nahe des 2.670 Meter hohen Jiigatake starb zudem eine 62 Jahre alte Frau in einem Schneesturm. Sie war allein in den Berg eingestiegen und hatte am Vorabend bei einer Hütte um Hilfe angerufen. Danach sei der Kontakt zu ihr jedoch abgebrochen. Sie wurde auf einem Wanderpfad entdeckt, doch kam jede Hilfe zu spät. In der Provinz Gifu starb ein weiterer Mann an Unterkühlung. (APA/dpa)

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