Natur

Italiener blieben am Glockner-Nordwestgrad im Schnee stecken

Die beiden Männer wurden von Bergrettern erst zum Gipfel und von dort in Sicherheit gebracht.

Kals – In rund 3660 Metern setzten zwei italienische Bergsteiger (30 und 38 Jahre) am Großglockner am Samstagmittag einen Notruf ab. Die beiden Männer waren bereits am Vortag aufgestiegen und hatten die Nacht in einem Biwak am Fuß der Glockner-Nordwand verbracht. Am Samstagmorgen setzten die Italiener ihren Aufstieg fort und durchstiegen zügig die Mayerlrampe. Von dort wollten sie über den Nordwestgrat den Gipfel erreichen.

Wegen des vielen Schnees, der sich im Nordwestgrat befand, und der dadurch äußerst anspruchsvollen Verhältnisse, kamen sie bereits nach wenigen Höhenmetern nicht mehr weiter und setzten um 12:47 Uhr den Notruf ab. Zwei Männer der Bergrettung Kals wurden daraufhin zum sogenannten Kampele geflogen und stiegen zum Gipfel auf. Von dort seilten sie sich in den Nordwestgrat zu den beiden Italienern ab.

Die in Bergnot geratenen Männer wurden von den beiden Bergrettern zum Gipfel und von dort zur Adlersruhe gebracht. Anschließend stiegen drei Bergretter und ein Alpinpolizist mit den beiden Italienern zur Stüdlhütte ab. Die Bergsteiger überstanden den Notfall unversehrt. (tt.com)

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