Landespolitik

Innsbruck-Wahl: ÖVP und SPÖ signalisieren „Übereinstimmung“

Die beiden Parteien seien sich in den „wichtigsten Eckpunkten“ einig, erklärten VP-Stadtparteiobmann Franz Gruber und sein Pendant auf SP-Seite, Ernst Pechlaner.

Innsbruck – Nach der Innsbrucker Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl haben ÖVP und SPÖ in den Gesprächen zur Regierungsbildung „Übereinstimmung“ signalisiert. Die beiden Parteien seien sich in den „wichtigsten Eckpunkten“ einig, erklärten VP-Stadtparteiobmann Franz Gruber und sein Pendant auf SP-Seite, Ernst Pechlaner, in einer gemeinsamen Aussendung am Samstag: „Auf dieser Basis sind alle Fraktionen eingeladen, an weiterführenden Gesprächen teilzunehmen“.

Die in der Bürgermeisterstichwahl am vergangenen Sonntag siegreich hervorgegangene Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) hatte bereits vor der Stichwahl eine erste Koalitionsvereinbarung mit den Grünen getroffen. Man habe sich in konkreten inhaltlichen Verhandlungen bereits auf „fünf Eckpunkte“ geeinigt. Darauf, ob es eine Koalition darüber hinaus mit einem oder zwei weiteren Partnern werden soll, wollte sich Oppitz-Plörer damals nicht festlegen.

Gruber und Pechlaner kündigten am Samstag an, „selbstverständlich auch weiterhin Gespräche mit dem Block FI-Grüne führen“ zu wollen. Allerdings werde man mit ihnen jeweils auch „bilaterale“ Gespräche anstreben.

Die Bürgermeisterliste FI verbuchte bei der Gemeinderatswahl am 15. April 21 Prozent der Stimmen für sich und belegte damit den zweiten Platz hinter der offizielle VP-Liste (21,9 Prozent). Im 40-köpfigen Gemeinderat werden beide Fraktionen mit jeweils neun Sitzen vertreten sein. Die SPÖ lukrierte 14,5 Prozent der Stimmen und sechs Sitze. Die Grünen kamen auf 19,1 Prozent der Stimmen und stellen künftig acht Mandate. (APA)

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