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Brandanschlag auf Linzer Bank: Verdächtiger sitzt in Haft

Fahndung nach seinem Komplizen noch im Gange.

Linz - Im Fall des mysteriösen Brandanschlages auf eine Linzer Bank vom vergangenen Freitag ist Sonntag früh ein Verdächtiger festgenommen worden. Bei dem Mann handle es sich um einen 19-jährigen Kroaten.

Derzeit laufen die Einvernahmen. Die Fahndung nach dem zweiten Täter werde auf Hochtouren fortgesetzt. Einen entsprechenden Online-Bericht der Tageszeitung „Heute“ bestätigte Polizeisprecher Adolf Wöss auf Anfrage der APA.

Zwei Unbekannte haben am Freitag, 4. April 2012, einen Brandanschlag auf eine Bank in Linz verübt. Die Männer versprühten eine brennbare Flüssigkeit und zündeten diese an. Eine Angestellte wurde dabei verletzt.

„Die beiden Männer wollten eigentlich die Bank überfallen“, sagte am Sonntag ein Ermittler im Gespräch mit der APA. Der Plan scheiterte aber nach Angaben des Verdächtigen an ihrer eigenen „Waffe“: „Das Feuer ist ihnen entglitten, es ist zu viel geworden“, so der Beamte. Daher flüchteten sie wieder.

Als Motiv für den geplanten Bankraub nannte der 19-Jährige Geldnot. Er ist arbeitslos. Der Kriminalist beschrieb den Festgenommenen als „zurückhaltend, gefasst und nicht aufbrausend“. Er spreche sehr gut Deutsch, ein Dolmetscher sei nicht nötig. Er werde noch laufend einvernommen und dann voraussichtlich in Untersuchungshaft genommen. (APA)

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