VP Lienz kritisiert Mangel an Ferialstellen

Lienz – Die Familienpolitik der SPÖ mit Bürgermeisterin Elisabeth Blanik würde jungen Lienzerinnen und Lienzern schaden, meint die VP-Stadtp...

Lienz –Die Familienpolitik der SPÖ mit Bürgermeisterin Elisabeth Blanik würde jungen Lienzerinnen und Lienzern schaden, meint die VP-Stadtpartei in einer Aussendung. Statt 66 oder noch mehr jungen Leuten würden heuer nur 28 Personen als Ferialkräfte angestellt, kritisiert Vizebürgermeister Meinhard Pargger. „Das ist eine Entwicklung in die falsche Richtung.“ Dabei hätte es 130 Bewerbungen gegeben, die Zahl 28 sei ein historischer Tiefststand.

Der Grund dafür ist eine Gesetzesänderung, die Tiroler Tageszeitung berichtete. Demnach müssen auch Ferialkräfte als reguläre Vertragsbedienstete angestellt werden, das kostet die Stadt viel mehr als bisher.

Pargger kritisiert, dass die Bürgermeisterin lieber einen Gratis-Nachtbus von Lokal zu Lokal einrichten und Streetworker anstellen wolle. Beides zusammen würde 80.000 bis 100.000 Euro im Jahr kosten. „Nur mit der Hälfte dieser Summe könnte man vielen jungen Menschen eine Ferialstelle anbieten“, meint der VP-Vizebürgermeister. (TT)