Perspektive lautet Fernandes

Mit Marcelo Fernandes bricht Wacker zum Trainingscamp nach Bad Kleinkirchheim auf.

Von Alex Gruber

Innsbruck –Bei der 1:3-Niederlage gegen St. Gallen machte sich der 21-jährige Brasilianer Marcelo Fernandes in Wackers Sturmzentrum mit dem Treffer und einigen guten Ansätzen vorstellig. „Er hat uns sportlich überzeugt und ist ein junger Spieler mit Perspektiven. Wir werden schauen, dass wir diesen Transfer über die Bühne bringen“, setzt sich Sportdirektor Oliver Prudlo mit den Klubs in Brasilien in Verbindung. Dort war Fernandes zuletzt an den Bangu Atletico Clube verliehen. Beim Transfergeschäft mit den Südamerikanern steht Prudlo wohl eine schweißtreibende „Einheit“ ins Haus. Zum ersten Trainingslager nach Bad Kleinkirchheim (Ktn.) nimmt die Profiabteilung um Coach Walter Kogler heute (Abfahrt: 10 Uhr) auch Zukunftshoffnung Andreas Kuen mit.

Hannes Aigner, in der laufenden Transferperiode des Öfteren mit Ex-Klub Wacker in Verbindung gebracht, heuerte gestern bei Erstligist Altach an, unterschrieb für zwei Jahre plus Option auf eine weitere Saison. „Ich bin sehr froh, über diesen Wechsel. Wenn ich beim LASK in der Regionalliga bleiben hätte müssen, wäre es mit meiner Profikarriere vielleicht zu Ende gegangen. Das weiß ich einzuschätzen. Ich bin nicht mehr jung, will aber zeigen, dass ich zweite Liga spielen kann“, erklärte der 31-jährige Weerberger, der stets seine Bodenhaftung beweist. Wacker? „Ich habe dem Klub viel in meiner Karriere zu verdanken, aber leider nichts mehr gehört. Ums Geld ist es mir nicht gegangen.“ Prudlo: „Ich habe kaum eine Möglichkeit auf eine Verpflichtung gesehen.“

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