Schwaben hoffen auf Wasserkraft

Stuttgart – Ihre Beziehungen weiter vertiefen wollen Tirol und Baden-Württemberg – das ist das wichtigste Ergebnis einer Delegationsreise na...

Stuttgart –Ihre Beziehungen weiter vertiefen wollen Tirol und Baden-Württemberg – das ist das wichtigste Ergebnis einer Delegationsreise nach Baden-Württemberg. Bei dieser trafen Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frisch­auf und Wirtschaftskammer-Österreich-Präsident Christoph Leitl in Stuttgart u. a. den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und den deutschen Arbeitgeber-Präsidenten Dieter Hundt.

„Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass man Tirol um die Wasserkraft und die Möglichkeiten, diese weiter auszubauen, beneidet. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass in Deutschland die Photovoltaikförderung zurückgeschraubt werden muss, weil sie zu teuer kommt, und deshalb ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energie sehr schwierig wird“, sagt Zoller-Frischauf.

Beim Thema Fachkräfte kristallisierten sich einige Parallelen zwischen Tirol und dem drittgrößten Bundesland Deutschlands heraus. „Beide Länder haben eine im EU-Vergleich sehr niedrige Arbeitslosigkeit – vor allem bei den Jugendlichen.

Sowohl die Liebherr-Gruppe (Werke in Telfs und Lienz) als auch die Stihl-Gruppe (Tochterunternehmen Viking in Langkampfen wird gerade weiter ausgebaut) haben sich in Tirol niedergelassen. (TT)

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