Vollgas im Trainingscamp, zäher Fernandes-Transfer

Der FC Wacker Innsbruck bestreitet heute gegen ND Gorica das erste Testspiel im Trainingslager von Bad Kleinkirchheim.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Herrliches Wetter, Temperaturen um die 23 Grad, gepflegter Rasenplatz und perfekt untergebracht im Kärntner Hof – die Rückmeldungen des FC Wacker nach dem ersten Trainingstag in Bad Kleinkirchheim fielen ausnahmslos positiv aus. „Alles passt bestens, wir befinden uns auf rund 1100 m Seehöhe und fahren ein üppiges Programm“, hakte Trainer Walter Kogler den Auftakt der Trainingswoche in den Gurktaler Alpen zufrieden ab. Heute steht gegen den slowenischen Erstligisten ND Gorice das dritte Testspiel der Vorbereitung auf dem Programm. Nach dem 1:1 in Kirchdorf und der 1:3-Niederlage gegen St. Gallen wollen die Schwarzgrünen den ersten Sieg einfahren. Was nicht leicht wird. „Wir nehmen auf das Spiel im Training keine Rücksicht, diese Woche wird eine harte“, so Kogler, der gegenüber dem Spiel in Diepoldsau gegen St. Gallen kaum Änderungen in der Anfangsformation plant.

Der Ex-Rapidler Christoph Saurer wird wieder im Mittelfeld beginnen. Auch die beiden weiteren Neuzugänge – Simon Piesinger und Christian Schilling – werden Einsatzminuten gegen die Slowenen sammeln. Vorne im Tiroler Sturm soll Marcelo Fernandes seine Kopfballstärke ausspielen. Der Brasilianer ist offiziell noch Testspieler. Ob der 21-jährige Mittelstürmer Wackers Neuzugang Nummer vier wird, steht allerdings noch nicht fest. „Es zieht sich. Wie erwartet ist der Transfer ein mühsames Unterfangen“, vermeldete Sportdirektor Oliver Prudlo gestern aus dem Wacker-Büro im Tivolistadion. Nicht so sehr mit dem Verein in Brasilien als vielmehr mit diversen Beratern, Mittelsmännern und „Investoren“.


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