Geldhahn für Regionalbad im Stubaital öffnet sich

Heute soll der Neubau des Schwimmbades Fulpmes/Telfes mit der Finanzierung eine wichtige Hürde nehmen. Baustart im Herbst.

Von Christoph Mair

Fulpmes –Gerade die Finanzierbarkeit war es, die längere Zeit ein großes Fragezeichen über einem Neubau des Schwimmbades Fulpmes/Telfes stehen ließ. Doch heute Montag dürfte sich im Gemeinderat von Fulpmes der Geldhahn für das 11,5 Mio. Euro teure Vorhaben öffnen. Vier Millionen sind es, die die Gemeinde Fulpmes beisteuern soll. Für weitere 3,5 Millionen, die die Tennis-Center GesmbH als Bauherrin des Freizeitzentrums als Darlehen aufnehmen will, übernimmt die Gemeinde die Haftung. Eine Million Euro trage die Gemeinde Telfes bei und drei Millionen Euro fließen als Förderung vom Land, erklärt der Fulpmer Bürgermeister Robert Denifl.

„Damit ist das Bad ausfinanziert“, freut sich der Ortschef, der viel Herzblut in die Sache gelegt hat. Bedingung für die zugesagte Landesförderung sei der Charakter eines Regionalbades für das Stubai- und Wipptal, ergänzt Denifl. Das bedeute, dass in diesen beiden Regionen kein anderes gleichwertiges Projekt gefördert wird. „Es gibt im Stubai einen einstimmigen Beschluss des Planungsverbandes zum Regionalschwimmbad“, betont Denifl, Zusagen habe er auch aus dem Wipptal. Direkte Zuschüsse der Gemeinden gibt es bis dato nicht, Verhandlungen sollen weiterhin geführt werden. Oberste Prämisse für Denifl ist die Sparsamkeit. „Wir müssen mit den 11,5 Millionen auskommen.“ So seien zwar zwei Rutschen geplant, wenn nach der für September geplanten Bauverhandlung und den erteilten Auflagen für Brandschutz etc. feststehe, dass sich nur eine ausgehe, müsste man eben Abstriche machen. So sei auch die Sauna so angelegt, dass sie später einfach erweiterbar sei.

Im Gemeinderat dürfte sich heute eine breite Mehrheit für die Finanzierung ausgehen. Denn die Liste von Vize-BM Hans Deutschmann ist dafür. „Mir ist das Bekenntnis zu einem regionalen Bad wichtig.“ Und selbst die Fraktion von LA Gottfried Kapferer, ursprünglich Gegner eines teuren Neubaus, signalisiert Zustimmung, „wenn wir es uns leisten können“. Was für Denifl außer Zweifel steht, „weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“. Sein Wunschtermin für die Eröffnung: Weihnachten 2013.

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