ÖFB-Cup: Hammerlose für Wattens und Kufstein

Tirols Westligisten Wattens und Kufstein dürfen sich in der ersten ÖFB-Cuprunde auf die Bundesligisten Sturm Graz und Ried freuen.

Von Alex Gruber

Innsbruck –„Wir spielen zuhause und gegen einen Bundesligisten“, war Wattens-Coach Roli Kirchler mit dem gestrigen Cuplos durchaus zufrieden. Vor zwei Jahren scheiterte Wattens im Alpenstadion im ÖFB-Cup gegen Sturm nur knapp mit 0:1, eine Erinnerung, die an die kleine Chance zumindest glauben lässt. „Bei einem anderen Los hätte ich im Vorbereitungstraining keine Rücksicht genommen. Jetzt aber schon. Gegen so ein Kaliber müssen wir frisch und voll auf der Höhe sein“, will Kirchler die kommenden Einheiten auf den Cupschlager gegen die Blackies abstimmen. Dass aufgrund mitreisender Graz-Fans und deren Rivalität mit Wacker-Anhängern (die Innsbrucker gastieren in Runde eins in Gratkorn) wieder erhöhte Sicherheitsauflagen ins Haus stehen können, ist ein anderes Kapitel.

„Wir spielen gegen die beste Cupmannschaft Österreichs. Im Vorjahr haben sie gewonnen, heuer standen sie im Finale gegen Salzburg. Wir haben nichts zu verlieren und können frech drauflos spielen. Vielleicht kommen ja auch einmal ein paar Leute“, blickt der Kufstein-Coach dem Duell mit dem SV Ried im Grenzlandstadion freudig entgegen. Tirols Cupsieger 2012 weiß, dass es auch ganz anders hätte kommen können: „Statt einem Bundesligisten zuhause hätten wir auch Stegersbach auswärts ziehen können.“

Ein äußerst bitteres Los, das Cupfinalist SV Reutte ereilte. Der Tirolligist aus dem Außerfern muss den schweren Gang ins Burgenland antreten, der einerseits sportlich schwer zu lösen ist (Stegersbach beendete die abgelaufene Saison in der Regionalliga Ost auf Rang sechs), andererseits auch hohe Kosten verursacht. Hin und retour werden z. B. weit mehr als 1000 Kilometer am Tacho fällig.

Der SV Schwaz, mit dem vierten regionalen Cupticket belohnt, hat mit dem Westligisten Hard eine kurze Anreise und auch eine lösbare Aufgabe vor sich. „An einem guten Tag können wir überraschen“, wittert Martin Hofbauer beim Tiroler Liga Club aus dem Unterland eine realistische Chance auf den Aufstieg.

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