Auto in Fieberbrunner Ache: Vermisster meldete sich bei Mama

Nach dem Unfall am Sonntagabend war der Unfalllenker verschwunden. Am Montagnachmittag kehrte er zu seiner Mutter zurück.

St. Johann in Tirol – Auto in der Fieberbrunner Ache, Lenker verschwunden: So endete am Sonntagabend ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße bei St. Johann.

Es war gegen 21.30 Uhr, als ein aufmerksamer Pkw-Lenker (31) aus Deutschland frische Bremsspuren am Asphalt bemerkte. Der Zeuge und seine Beifahrerin schauten sich genauer um und entdeckten tatsächlich ein Unfallwrack. Und zwar mit den Rädern nach oben in der Fieberbrunner Ache. Die Deutschen schlugen Alarm.

Vom Lenker des Wagens fehlte allerdings jede Spur. Es war zu befürchten, dass der Fahrer von der Strömung mitgerissen worden war. Entsprechend suchten die Einsatzkräfte beide Ufer der Fieberbrunner Ache ab. Ohne Erfolg.

Schließlich war‘s die Mutter des 25-jährigen Vermissten, die für Entwarnung sorgte. Ihr Sohn habe angerufen und erklärt, dass er unverletzt sei, meldete sie den Einsatzkräften – Suchaktion beendet.

Am Montagmorgen startete die Polizei erneut eine Suchaktion, fünf Hunde unterstützten die Beamten.

Und wieder war‘s die Mutter, die die Situation gegen 13 Uhr auflöste: Ihr Sohn sei endlich nach Hause gekommen, erklärte sie den Beamten. Der Lenker hatte offenbar doch leichte Verletzungen erlitten, stand laut Aussage der Mutter unter Schock und wurde von einem Arzt betreut.

Die Einsatzkräfte wollen dem Fahrerflüchtigen die Kosten für die Suche in Rechnung stellen. Zumal lange unklar blieb, wie viele Personen im Auto saßen. (tt.com)


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