Kolumbiens Kinder sammeln Klebebilder von Escobar
1993 wurde der Drogenboss erschossen. In seinem Heimatort ist nun ein Sammelalbum über sein leben im Umlauf. Die Legalität wird geprüft.
Medellin – Ein Sammelalbum über das Leben des 1993 erschossenen Drogenbosses Pablo Escobar hat in Kolumbien für Aufregung gesorgt. Die Behörden der Stadt Medellín erwägen, die Alben und die Klebebilder aus dem Verkehr zu ziehen. Regierungssekretär Sergio Zuloaga erklärte, die Legalität des für zehn Cent erhältlichen Albums müsse noch studiert werden, berichtete am Donnerstag die Zeitung „El Tiempo“.
Die Bilder zirkulieren seit zwei Wochen in einigen Stadtteilen Medellíns, der Stadt in der Escobar aufwuchs und im Jahre 1993 getötet wurde. Das Sammelalbum erzählt das Leben des Drogenbarons in Anlehnung an eine vom TV-Sender Caracol gesendeten Telenovela. (APA/dpa)
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