Radikaldiät erleichtert den Range Rover um 420 kg

Land Rover stellt in einem halben Jahr den Nachfolger seines Luxus-Geländewagens in die Auslage.

Salzburg –Man muss loslassen können, dann wird das Leben leichter. Das Fahren auch, haben die britischen Techniker von Land Rover in Erfahrung gebracht. Ihr Auftrag war, den luxuriösen, aber schweren Range Rover um etliche Zentner zu erleichtern. Eine spannende Aufgabe, denn das aktuelle Modell bringt je nach Motorisierung und Ausstattung zwischen 2,58 und 2,75 Tonnen auf die Waage.

Abspecken war also angesagt für die vierte Generation, die Ende September auf dem Pariser Autosalon ins Rampenlicht fährt und nach Jahreswechsel zum Verkauf bereitsteht. Die Verantwortlichen entschieden sich für einen völlig neuen Materialienmix. Allein der erstmalige Einsatz einer Vollaluminium-Monocoque-Karosserie anstelle einer Stahlkarosserie trägt laut Hersteller in erheblichem Ausmaß dazu bei, dass das Gesamtgewicht des nächsten Range Rover um 420 kg abnimmt.

Die Entscheidung für großflächigen Leichtmetalleinsatz hat nicht nur positiven Einfluss auf die Fahrleistungen und das Fahrverhalten im Gelände, sondern auch auf den Verbrauch der eingesetzten Aggregate. Erneut übernehmen ein V8-Benziner, ein V6-Turbodiesel und ein V8-Turbodiesel die Beschleunigungsagenden. Die Aggregate hat Land Rover ebenso weiterentwickelt wie das Allradsystem, das nun die Bezeichnung „Terrain Response2 Auto“ trägt. Es stellt eine vollautomatische Abstimmung der Fahrzeugsysteme auf Untergrund und Umgebung in Aussicht.

Weitere Details zum neuen Range Rover sind die erheblich erweiterte Beinfreiheit (118 Millimeter) im Fond und die überarbeitete Luftfederung. Weniger überraschend dagegen ist das Beibehalten des betont kantigen Auftritts des Geländewagens – eine Tradition, die sich seit mehr als vier Jahrzehnten bewährt hat. (hösch)


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