Beste Noten für den „Stolz“ der Stadtgemeinde

Imst – Die Qualität auf den heimischen Almen hat für den Imster Bezirkshauptmann Raimund Waldner oberste Priorität. In erster Linie sollen d...

Imst –Die Qualität auf den heimischen Almen hat für den Imster Bezirkshauptmann Raimund Waldner oberste Priorität. In erster Linie sollen die EU-Hygienerichtlinien eingehalten werden. Deshalb inspizierte er vor Kurzem höchstpersönlich den ganzen Stolz der Stadtgemeinde Imst – die Maldonalm.

Mit dabei waren der Imster Bürgermeister Stefan Weirather, der dienstälteste Lehrer an der Landeslehranstalt Imst – Peter Haselwanter – und vor allem als kundiger Experte Bezirksbauernbundobmann Bürgermeister Rudolf Köll aus Tarrenz. Alle waren voll des Lobes ob der kulinarischen Angebote auf der Maldon: „Die Verkostung von Butter und Käse und die Sauberkeit lassen nichts zu wünschen übrig. Mit dem Senner Albin Senn und seinem Team hat die Stadtgemeinde Imst das Glückslos gezogen“, war sich der Besuch einig. Auf der Imster Maldonalm werden derzeit 54 Kühe betreut. In der ersten Hälfte des Almsommers wurden täglich rund 1000 Liter Milch verarbeitet. Von den bislang insgesamt 34.175 Litern Milch wurden 1441 Kilo Butter, 1855 Kilo Graukäse und auch etliche Kilo Schnittkäse produziert.

Der Schnittkäse gibt viel Arbeit, muss er doch öfters mit Salzwasser abgerieben werden. „Es ist schon viel Arbeit, aber wenn man den Erfolg sieht, ist man auch ein wenig stolz“, sagte der Senner.

„Wir brauchen unsere Almen, sonst könnten wir nicht so viel Vieh halten. Derzeit gibt es große Diskussionen um die Verteilung der Fördermittel. Die Getreidebauern im Osten wollen keine Neuregelung bei der Vergabe. Wir in den Bergregionen sind aber auf mehr Förderungen angewiesen“, machte Köll deutlich. (peja)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren