100.000 Euro in zehn Jahren

Von Renate Schnegg...

Von Renate Schnegg

Imst –Große Freude herrscht beim Team „Imster helfen Imstern“: Vor Kurzem bekamen sie von der Imster Brunnengemeinschaft einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht. Das Geld kam bei der Auflage im Rahmen des Imster Brunnentages zusammen. Mit diesen 500 Euro durchbrach die soziale Gemeinschaft die 100.000-Euro-Schallmauer.

Das Geld kam in den letzten zehn Jahren zusammen, wie Diakon Andreas Sturm erklärt: „Es waren pro Jahr immer so um die 10.000 Euro, die an Spenden eingingen.“ Imster helfen Imstern ist kein Verein, sondern eine lose Gemeinschaft, die von der Pfarre und der Stadtgemeinde Imst betreut wird. Drei entscheiden gemeinsam, wer das Geld bekommen soll: Neben Sturm sind dies Stadträtin Gitti Flür und Andrea Gottstein.

Die Kriterien für die Spendenweitergabe sind klar geregelt, wie Sturm erläutert: „Wir geben nie Bargeld weiter, sondern zahlen stattdessen Stromrechnungen, Mieten oder geben auch Lebensmittelgutscheine für den Sozialmarkt aus.“ Damit das Geld auch dort eingesetzt wird, wo es gebraucht werde, fügt der Diakon an.

Außerdem übernimmt die Gemeinschaft nur existenzbedrohende Außenstände, auch die Brille für ein Kind fällt darunter, „nicht aber Handy-Rechnungen und dergleichen“, macht Sturm klar.

Familien mit Kindern bzw. Alleinerziehende bekommen pro Jahr maximal 350 Euro, Alleinstehende 250 Euro. In den Genuss des Geldes kommen nur Imster Bürger, da ja auch das Geld aus Imst stammt.


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