Sudanesischer Minister bei Flugzeugabsturz getötet

Laut Behördensind 31 Tote zu beklagen. Die Luftfahrtbehörde nannte eine Explosion als Grund für den Crash in der Grenzregion Süd-Kordofan.

Khartum - Beim Absturz eines Flugzeugs im Sudan sind am Sonntag 31 Menschen getötet worden. Unter den Opfern befindet sich nach Berichten auch der Minister für religiöse Angelegenheiten, Khalil Abdalla, sowie nach Angaben des Senders Al-Jazeera ein weiterer Minister.

Das Flugzeug war nach Behördenangaben mit einer offiziellen Delegation in die Region Süd-Kordofan an der Grenze zum Südsudan unterwegs, um dort das Fest Eid al-Fitr zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan zu feiern.

Die Ursache für den Absturz war zunächst unklar. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde war vor dem Absturz eine Explosion zu hören. Die Rebellen der in der Region tätigen Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung des Nordens stritten eine Beteiligung an dem Flugzeugabsturz ab. Im Staatsfernsehen hieß es laut dem Sender BBC hingegen, das Flugzeug sei in Schlechtwetter geraten und sei beim Landeanflug in einen Berg gekracht.

Die Grenzregion Süd-Kordofan war in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von Kämpfen zwischen der sudanesischen Armee und Milizen, die nach sudanesischen Angaben mit der Regierung des Südsudan in Verbindung stehen. Zuletzt hatte die sudanesische Regierung im Juli Rebellen beschuldigt, mehrere Menschen bei einer Attacke getötet zu haben. (APA/Reuters/AFP)

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