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Warum „Goldesel schlachten“?

Wien – Bereits nach den Eingangsplädoyers ist am Dienstag der Prozess um die in ihrer Innenstadt-Wohnung erdrosselte Elisabeth W. auf Oktobe...

Wien –Bereits nach den Eingangsplädoyers ist am Dienstag der Prozess um die in ihrer Innenstadt-Wohnung erdrosselte Elisabeth W. auf Oktober vertagt worden. Während der Staatsanwalt am 27-jährigen Angeklagten Lofti D., dem er Raubmord anlastet, kaum ein gutes Haar ließ, betonte der Anwalt, sein Mandant habe kein Motiv gehabt, die wohlhabende 48-Jährige zu töten. „Es wäre das Dümmste für ihn, den Goldesel zu schlachten. Sie war für ihn eine Lebensversicherung.“

Nachdem die Leiche gefunden worden war, war Lofti D. nach Nizza gefahren, um dort angeblich einen Onkel zu besuchen. Am 18. Oktober klickten die Handschellen, einige Tage später wurde er ausgeliefert.

Die heimische Justiz hatte sich im Übergabeersuchen allerdings nur auf den Mordverdacht bezogen und den nun ebenfalls angeklagten Raubvorwurf noch nicht geltend gemacht. Um dies nachzuholen, vertagte die Richterin auf 9. Oktober. (APA)

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